Imitation.

Sie betraten die Bar, und sanft leitete er sie an einen intimen Nischentisch. Seine Augen waren zärtlich und roh, besitzergreifend. Sie atmete schwer, im glänzenden Blick lagen Unsicherheit und Hoffnung.
---You are terribly sweet, sagte er leise.
Sie schüttelte den Kopf, lächelte. Er beteuerte es ihr, umschloß mit einer Hand ihre gefalteten kleinen Finger, fragte, ob sie tanzen wolle.
Sie tanzten, dicht aneinandergedrängt und immer noch zu weit voneinander entfernt. Schwere, süße Betäubung. Die Musik, sein Atem, ihr Parfum, Augen, Hände, Wärme. Ein Rausch.
Er verging nicht. Im Taxi brachte er sie nach Haus. Sie wohnte allein. Darf ich? O nein. Nur ein Tasse Kaffee. Bitte!
Er durfte. Zärtlicher großer Mann, seine erregende, wunderbare Liebe. Herzklopfen, sanft, sanft kam er zu ihr, ein paar Tränen, die nur die Augen füllten und nicht die Wangen hinunterliefen, ihre Hingabe, dem Zuschauer versprochen in der Glut eines Augenaufschlags, in Verschmelzung ihrer Lippen.
---Elisabeth Alexander
This was a beautiful vignette we read in my German class. It's worth it to translate it! Thought I'd share!

